Folgender Zeitungsartikel erschien am 16.06.2010 in einer Stadtteilzeitung der WAZ Gruppe.
Auch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges besteht bei vielen Zeitzeugen Gesprächsbedarf
Will man Erfahrungen verarbeiten, muss man darüber reden. Doch statt dessen wird das Erlebte oft genug über Jahre und Jahrzehnte verharmlost, heruntergespielt oder verdrängt.
Zu Anette Maria Arens (57), Heilpraktikerin im Bereich Psychotherapie, kommen die, die reden wollen. Täglich erlebt sie in ihrer Praxis, dass vor allem Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges noch immer großen Redebedarf
haben – und das, obwohl der Krieg vor 65 Jahren zu Ende ging.